top of page
swamp-morning-water-reflection-633888_ed

Das eine oder andere Gerücht oder Missverständnis wollen wir an dieser Stelle mal ausräumen - in der Hoffnung, die nachprüfbaren Tatsachen verbreiten sich nun ebenso rasch und weiträumig von Tierfreund zu Tierfreund, wie es bislang nur die kursierenden Unkorrektheiten tun.
Beim Schlange stehen im Bäckerladen, beim Schwätzchen an der Tankstelle, Warten im hausärztlichen Wartezimmer, Maschen fallenlassen in der Strickrunde und Tore zählen beim Fußball...

 

Also, fangen wir mal an - man sagt uns nach:

  • "Die nehmen ja keine Tiere auf"


Stimmt so nicht.

Richtig ist:
Wir nehmen sie nicht mit zu uns nach Hause und wir haben keine so genannten Pflegestellen - wenn irgend möglich, lassen wir die Tiere bei den Findern.
Geht das aus irgend einem Grund aber nicht - oder ist das Tier verletzt oder sonstwie krank - dann helfen wir bei der Suche nach Unterbringung, fahren selbst das Tier zum Arzt oder ins Tierheim.
Sprechen mit den zuständigen Gemeinden ab, wohin das Fundtier gebracht werden kann, klären die Kostenübernahme und stehen den Findern auch sonst mit Rat und Tat zur Seite, wenn sie das wollen oder brauchen.

  • "Die fangen immer gleich alles ein"


Stimmt so nicht.

Wir sind der Meinung, dass Fundkatzen am besten bleiben, wo sie zulaufen - wenn das möglich ist.
Denn vielleicht sind sie ja doch auf dem Weg nach Hause, und davon wollen wir sie keinesfalls abhalten.

 

                                                                           Wir fangen allerdings manchmal Katzen ein, wenn man nicht anders an sie 
                                                                           herankommt, und das hat folgenden Grund:
                                                                           Jedes Fundtier, das uns gemeldet wird, sehen wir uns persönlich an.
                                                                            Wir schauen nach, ob es gekennzeichnet und womöglich registriert ist - und im Idealfall können
                                                                             wir es so gleich wieder an seine Besitzer vermitteln.
 
                                                                               Wenn wir eine Falle zu Hilfe nehmen müssen, um nach einer Kennzeichnung suchen zu können,
                                                                               dann tun wir das natürlich - wir überlassen weder das Tier noch die Finder sich selbst.
                                                                                Wenn wir alles geprüft haben und das Tier nicht zum Arzt oder anderswo untergebracht
                                                                                 werden muss, dann lassen wir es danach wieder aus der Falle heraus - so läuft das.

 

  • "die sammeln bloß Daten und schießen Fotos"


Sie ahnen es - stimmt so nicht.

Siehe die beiden vorangegangenen Abschnitte...
Das machen wir natürlich AUCH - unter anderem.
Wir können jedes einzelne uns gemeldete Fundtier, jedes einzelne vermisste
Tier in unserer Datei finden - die stetig wächst und wächst. Unsere
Dokumentation ist verlässlich und hält jeder Überprüfung stand.
Wer unser Tagebuch verfolgt und auch bei Facebook öfter mal reinschaut

und mit Verstand die Beiträge liest, weiß sehr genau, um was und wie

sehr wir uns kümmern.
Dazu gehören der Chihuahuawelpe, den die Eulen geholt haben, die Katze

im Hausmüllcontainer des Recyclinghofes, die Katzen von der anderen

Weserseite, die dank unserer Bemühungen zurück nach Hause kamen - nach

über einem Jahr... das Dohlennest, das Handwerker mit dem Hochdruckstrahl

von der Hauswand schossen - samt flugunfähiger Jungvögel und und und... 

  • "Die machen bloß Bilder und andere müssen dann die Tiere versorgen"

    Stimmt so nicht.

    Auch hier wieder - siehe oben.
    Und es ist ganz einfach erklärt:
    Wir halten nichts von wild wuchernden Pflegestellen - ungeprüft, nicht behördlich oder tierärztlich überwacht. Von nicht ausgebildeten und oft die eigenen Fähigkeiten komplett überschätzenden Privatpersonen betrieben.
    Wir erleben es immer wieder - es werden (ohne echte Sachkenntnis) Tiere auf engem Raum untergebracht, von artgerecht keine Spur.
    Fremde Katzen werden, ohne die zwingend erforderlichen Quarantänemöglichkeiten, gemeinsam untergebracht...
    Niemand weiß, ob sie nicht eine Seuche mitbringen, deren Symptome man nur noch nicht sieht und die in
    der Folge die übrigen Tiere ansteckt!
    Es gehört viel mehr dazu, als persönlicher Enthusiasmus und der Wille zu helfen - es gehören Sachverstand, räumliche Möglichkeiten, penible Hygiene und ehrliche Einschätzung der eigenen
    Fähigkeiten
    dazu, wenn man den Tieren (und den dazu
    gehörenden Familien,
    die nach ihnen suchen!) gerecht
    werden will und
    verantwortungsvoll handeln. 

  1. Wir suchen die Halter von zugelaufenen Tieren, damit sie gar nicht erst
    irgendwo untergebracht werden müssen.

  2. Wir suchen vermisste Tiere, die vielleicht irgendwo zugelaufen sind.
     

 

Es ist nicht  unsere Aufgabe,
Pflegestellen oder Tierheime zu betreiben.

Uns das auf irgendeine verquere Weise anzukreiden,
da könnte man genausogut einem Tierarzt vorwerfen, dass er ja "nur" eine Praxis betreibt - aber keine Tierklinik.
Oder einem Rettungssanitäter, dass er nicht auch chirurgische Eingriffe macht.
Oder einem Tankwart, dass er keine eigene Ölquelle hat...


Ist nicht ihr Job.
Den machen andere - die haben sich das ausgesucht und auf die Fahne geschrieben.

Wenn einer versucht, alles zu machen - dann macht er nichts wirklich gut.
Wir machen genau diesen unseren selbstgewählten "Job" - und den machen wir richtig.

Ganz egal, welche Nebelkerzen hier und da gezündet werden, um den Blick auf unsere Arbeit undeutlich werden zu lassen - egal, was für (mutwillig) falsche Gerüchte im Umlauf sind: Unser täglicher (und nicht selten auch nächtlicher) Einsatz spricht für sich.

Wer Augen hat zu sehen, der sieht das auch.
Und wer das dennoch und trotz allem nicht erkennt, dem ist eh nicht zu helfen.


Ach, übrigens - sollte Ihnen die eine oder andere Aussage oder irgendein Gerücht unterkommen, das hier noch nicht aufgeführt ist (weil wir ja gar nicht so viel über uns selbst wissen, wie manch andere Leute das tun....), dann haben wir eine freundliche Bitte an Sie:

Schreiben Sie uns die doch an hilfe@tiersuchdienst-wesermarsch.de  
Damit wir auch dazu dann ein paar klärende Worte verlieren können, wenn es in die Kategorie "Fehlinformation" gehört.

Und wenn nicht, können wir natürlich auch gern drüber reden.


Vielen Dank -
Ihr Team vom Tiersuchdienst Wesermarsch e.V.

Das Kopieren und Verwenden von Bildern oder Texten dieser Webseiten bedarf unserer ausdrücklichen Zustimmung.

QR-Code 2.png

Unser Spendenkonto:
Raiffeisenbank Nordenham
IBAN:   DE 032826 2673 2475 2096 00
BIC:   GENODEF1VAR

bottom of page